Naturparkschule – Besuch bei den Ziegen

Wie Ziegen aussehen, weiß fast jedes Kind der Schoferschule. Doch: Wachsen die Hörner der Ziegen nach? Wieviel Liter Wasser trinkt eine Ziege am Tag? Wie schwer kann eine Ziege werden?

Um diese Fragen zu beantworten, bedarf es echter Ziegenexperten.

 

Im Rahmen eines Naturparkprojektes besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 der Dr.-Josef-Schofer-Schule Familie Stolz. Mit ihrem Bestand von ca. 100 Ziegen und mittlerweile 8 Jahren Erfahrungen mit der Ziegenhaltung genau die richtigen Ansprechpartner für solche Fragen.

 

Im Steckenhaltweg erwartete die Kinder und ihre Lehrerin Sylvia Dinger ein umfangreiches Programm von anschaulichen Tätigkeiten, die bei der Ziegenhaltung von Bedeutung sind.

Einige Kinder durften die Ziegen mit Brot füttern, andere die Raufen mit Heu füllen.

Auch die Körperpflege stand an diesem Vormittag auf dem Stundenplan und die Kinder schauten gespannt beim Klauenschneiden zu.

Es wurde gezeigt, wie man eine Ziege melkt und erklärt, was aus dieser Milch gemacht werden kann. Ebenso wurde die Funktion als überaus tüchtige Rasenmäher bei der Offenhaltung der steilen Berghänge in Bühlertal, z.B. am Engelsfelsen erläutert.

 

Ein gelungener Vormittag, an dem viel gelernt, viel gefragt und sehr viel gestreichelt wurde!

 

Herzlichen Dank an Sabine und  Fabian Stolz für diesen ereignisreichen Vormittag, sowie an Annette Vandersee, die der Dr.-Josef-Schofer-Schule eine große Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Naturparkprojekte ist.

Ziegenstall statt Klassenzimmer

Die Erstklässler der Dr.- Josef- Schofer Schule wechselten mit ihren Lehrerinnen Caroline Volz und Ute Stamm ihren Lernort Klassenzimmer mit dem Ziegenstall.

Im Rahmen eines  Naturparkprojekts besuchten die Schüler/innen die Ziegen der Familie Stolz. Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich die Kinder fröhlich auf den Weg. Alle hatten bereits im November letzten Jahres Kontakt mit den interessanten Tieren, da das Projekt aus zwei unterschiedlichen Teilen besteht.

Eine Klasse besuchte Fabian Stolz in seinem Ziegenstall.

Hier lernten die Kinder viele verschiedene Ziegenrassen kennen. Mutig und interessiert wagten sich die Schüler in die Herde von fast Hundert der gehörnten Tiere. Mit großem Eifer halfen die Schüler bei der Fütterung und füllten die Raufen mit Heu. Besondere Beachtung  fanden die neugeborenen Zicklein.

Die andere Klasse wurde von Sabine Stolz in ihrem Wohnhaus im Steckenhaltweg empfangen. Hier sausten flink und laut keckernd ein stürmisches Begrüßungskomitee der Ziegen heran, als die Kinder sich mit Brot an den Zaun stellten. Die Tiere ließen sich ohne Scheu streicheln.

Besonders aufregend war es, als Frau Stolz eine große deutsche Edelziege mit geschickten Griffen auf den Boden legte, um ihr die Klauen zu schneiden.

Außer den Ziegen gab es hier noch 43 Hühner zu bewundern. Hier und da fanden die Kinder frisch gelegte Eier, welche sie in einer Schüssel sammelten. „Die sind ja noch ganz warm“, bemerkten sie.

Beim anschließenden Frühstück erzählte Sabine Stolz Wissenswertes über die Ernährung und Pflege der nützlichen Ziegen.

Es war für alle ein schöner, ereignisreicher Vormittag. Unser Dank gilt Fabian und Sabine Stolz, die sich mit Geduld und Freude der Kinder und ihren Fragen annahmen, sowie Annette Vandersee, die das Naturparkprojekt für die Klasse organisiert hatte.

 

Erstklässler pflanzen Apfelbäume

Eifrig waren alle Schüler der Klasse 1a und 1b der Dr. Josef-Schofer-Schule, Bühlertal mit ihren Klassenlehreinnen Frau Caroline Volz und Frau Ute Stamm dabei, Apfelbäume zu pflanzen.

Das Gelände für das Anlegen einer Streuobstwiese stellte die Gemeinde Bühlertal auf Initiative von Hans-Jörg Hils zur Verfügung. Herr Hils, als ökologischer Fachmann unterstützte die Kinder tatkräftig. Vorab erklärte er den Schülern sehr anschaulich und kindgerecht, alle Schritte, die für die Pflanzung eines Obstbaumes erforderlich sind. Fleißige Kinderhände halfen beim Einfüllen der Erde ins Pflanzloch und beim Angießen der Bäume. Bis zur ersten Ernte der Äpfel Topaz und Gerlinde ist nun Geduld angesagt. Die Schüler werden im Laufe des Jahres die Veränderungen an ihren Bäumen beobachten und erwarten mit Spannung die ersten Früchte.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hils und bei Frau Vandersee, die dieses interessante und nachhaltige Naturparkprojekt den Schülern ermöglicht haben.

Naturparkschule unterwegs… Mathestunde am Wolfersbach

Mit der Frage:  Wo kommt eigentlich unser Wasser her? startete für die beiden vierten Klassen der Naturparkschule Dr. Josef-Schofer-Schule ein sehr informativer Schultag zum Thema „Von der Quelle zur Mündung“.

Dieses spannende Thema wurde den Klassen von Michael  Rübig von der Wasservereinigung Wolfersbach sehr kompetent nahe gebracht.

Nach der Wiederholung des Wasserkreislaufs gingen die Kinder auf die Suche nach der Quelle des Wolfersbach und wurden fündig. Mit gespitzten Ohren setzten sie die Suche fort und entdecken den dazu gehörenden Quellschacht. Der Zulauf  der Quelle wurde mit  einem Messbecher erfasst  und die  Kinder erhielten die Aufgabe, die Tagesmenge  zu berechnen. Auch diese Herausforderung wurde gemeistert und festgehalten, dass aktuell  17.280 Liter  täglich zufließen.

Als Belohnung gab es eine Wasserverkostung mit dem frischen Quellwasser.

Mit Spannung verfolgten die Kinder  das anschließende Experiment, mit dem Herr Rübig die wichtige Filterfunktion des Waldbodens demonstrierte. Hieraus entwickelte sich das Thema  Wasserverschmutzung und welche Folgen unser Verhalten in der Natur hat und warum es Wasserschutzgebiete braucht.

Nach einer wohlverdienten Vesperpause führte der Weg direkt zum Wasserreservoir. Hier konnten die Kinder sehr anschaulich erleben, wie sich der Wasserdruck bildet und wie es gelingt, die Kohlensäure aus dem Quellwasser zu lösen.

Zurück im Wohngebiet erhielten  die Kinder Karten und konnten damit den Weg  des Wassers und die Verteilung auf die einzelnen Wohnhäuser nachverfolgen.

Dieser Erkundungsgang rund um den Wolfersbach ist Bestandteil des Naturparkmoduls Wasser

und führte die Klassen in ein aktives Erleben des Themas Wasserversorgung früher und heute.

Wir danken Herrn Rübig für diese lehrreichen Demonstrationen und den Blick in die Geschichte der

Wasserversorgung rund um den Wolfersbach.

Besuch auf dem Aspichhof

Wieder einen besonderen Schultag erlebten die beiden dritten Klassen der Dr. Josef-Schofer-Schule.
Im Rahmen des Naturpark-Projektes zum Thema Landwirtschaft fuhren die Kinder zusammen mit dem Bus zum Aspichhof nach Ottersweier-Hub.
Dort gab es jede Menge zu entdecken.

Kühe und Kälbchen, Schweine und Ferkel, Hühner und Pferde durften gestreichelt und gefüttert werden. Frau Glaser und ihr Team hielten spannende Informationen bereit und beantworteten geduldig alle Fragen. Besonders erstaunte die Kinder, dass eine Kuh 200 Liter Wasser pro Tag trinkt.

Im Anschluss wurden die Kinder mit selbstgemachten Produkten des Aspichhofes versorgt. Neben Apfelsaft durften Joghurt, Hefezopf, und frisches Brot probiert werden. Mit der selbst geschüttelten Butter schmeckte es nochmal besonders gut.

Auch der Hofladen mit den verschiedensten Produkten wurde von den beiden Klassen erkundet. Reich beschenkt mit einem Apfel, einer Birne und einem Zierkürbis ging es dann zurück zur Schofer-Schule.

Die Klasse 3a mit Frau Denu und die Klasse 3b mit Frau Hauer bedanken sich sehr herzlich bei Frau Vandersee für den gelungenen Tag!

Ein besonderer Dank geht an Frau Glaser und das Team vom Aspichhof – wir kommen gerne wieder.

Ausflug in die Welt der Wildkräuter

Dass Kräuter schmecken, wussten einige der Zweitklässler bereits. Doch Wildkräuter hatten viele Kinder der Dr. – Josef- Schofer – Schule noch nie gesammelt, verarbeitet und verkostet.

Sichtlich stolz waren die Schülerinnen und Schüler auf die erstmals selbst zubereiteten Leckereien mit Wildkräutern.
Mit der Erkenntnis, dass diese Kräuter nicht nur toll aussehen, gut riechen, sondern auch hervorragend schmecken und vielen neuen Informationen über Wildkräuter,

verließen die Zweitklässler am Nachmittag die Schoferschule.

Im Rahmen des Wildkräutermoduls als Naturparkschule durften die Schüler unter fachkundiger Anleitung von Kräuterexpertin Frau Annette Vandersee und der Klassenlehrerin Frau Sylvia Dinger einen spannenden, informativen Schulvormittag erleben.
Auf einer vermeintlich unscheinbar wirkenden Wiese entdeckten die kleinen Kräuterlehrlinge Schafgarbe, Spitzwegerich, Wiesen-Labkraut, Thymian, Löwenzahn und Rotklee.
Frau Vandersee erklärte den wissbegierigen Kindern die Heilkraft und den Nutzen der Pflanzen.
Sorgfältig wurde die Ernte sortiert und verlesen. Gemeinsam durften die Kinder in der Küche der Schoferschule die Wildkräuter verarbeiten. Mit Neugier und Spannung wurden schließlich Mozzarellakugeln an Wildkräutern, Wildkräuterbrot, Rührei mit Wildkräutern, Wildkräuterschüttelbutter und Wildkräutertee verkostet.
Mhmm – lecker!

Dank Frau Vandersee werden die Zweitklässler und Zweitklässlerinnen sicherlich in Zukunft mit anderen Augen über eine Wiese gehen.
Frau Dinger und die Schoferkinder bedanken sich ganz herzlich für diesen tollen Ausflug in die Welt der Wildkräuter!

Naturparkprojekt: Mit Entdeckerwesten die Vielfalt der Wiese erkunden

Als Wiesenentdecker waren am 6. und 7. Juli die Klassen 2a und 2b der Dr.-Josef-Schofer-Schule mit Frau Jung vom Naturpark, Frau Vandersee sowie ihren Klassenlehrerinnen Frau Denu und Frau Wolf-Neiss unter-wegs. Mit Entdeckerwesten des Naturparks, die ausgestattet waren mit Becher- und Handlupe, Pinsel, Forscherblock und Stift, machten sich die Kinder auf die Suche nach der Artenvielfalt einer Streuobstwiese.

Zu Beginn erklärte Frau Jung anschaulich die Stockwerke der Wiese. Jetzt durften die Kinder mit unterschiedlichen Sinnen die Wiese erkunden. Sie hatten großen Spaß dabei, mit verbundenen Augen Gräser und Blumen zu ertasten, Thymian und andere Kräuter zu beschnuppern und Tiere wie Bienen, Grillen und Vögel zu hören.      Ganz besonders toll für die Kinder war es, barfuß als „Wiesenraupe“   das feuchte und pieksende Gras unter ihren Füßen zu spüren.

In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler mit Hand- und Becherlupen die Vielfalt der Tiere und Pflanzen. Dabei untersuchten sie verschiedene Grashüpfer, Rüsselkäfer, Grillen und Ameisen in der Becherlupe ganz genau und ließen diese danach wieder frei. Außergewöhnliche Tiere wie den Schachbrettfalter konnten sie beobachten. Bei der Ameisenrallye versuchten die Kinder mit einer auf Flies gezeichneten Zuckerspur die Ameisen anzulocken. Bei einer Klasse blieben die Ameisen aufgrund des Regens in ihrem Bau. Am nächsten Tag lockte die Sonne die Ameisen heraus und sie krabbelten munter der Zuckerspur entlang.

Alle Kinder waren mit Neugier und Begeisterung auf der Wiese unter-wegs und konnten viel Interessantes entdecken und lernen.

Besuch in der Rohrhirschmühle

Endlich wieder Unterrichtsgänge! Das nutzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Dr.-Josef-Schofer-Schule Bühlertal mit ihrer Klassenlehrerin Frau Adam am 7. Juli 2021 sogleich zum Abschluss ihrer Unterrichtseinheit „Vom Korn zum Brot“ und besuchten die Rohrhirschmühle der Familie Venz in Altschweier. Gut ausgerüstet und nicht weniger gut gelaunt, startete die Gruppe an der Dr.-Josef-Schofer-Schule und wanderte talwärts. Nach einer Stunde Fußmarsch war dann das Ziel auch erreicht. Frau Venz erwartete die Klasse bereits vor der Mühle. Nach einer kurzen Frühstückspause begann ihre Führung um und durch das historische Gebäude. Im Hof konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die unterschiedlichen Getreidesorten, die in der Mühle verarbeitet wurden, testen und erfuhren auch aller Hand Neues – zum Beispiel, dass in der Roggenähre auch giftige Körner wachsen. Staunen konnten sie auch bei der Besichtigung des alten Wassermühlrads, das immer noch funktioniert. Im Inneren des Gebäudes demonstrierte Frau Venz den Kindern anhand eines bewegten Modells die Funktionsweise einer alten Kornmühle. Danach führte sie die Klasse durch die mehrstöckige Mühle und erklärte die einzelnen Arbeitsschritte beginnend von der Anlieferung des Korns, dem Reinigen, dem Befüllen der Mahlgänge, dem Sieben bis zum fertigen Mehl. Die Klasse war nicht nur von der imposanten alten Anlage begeistert, vielmehr auch von den Namen der Gerätschaften – Fauler und Läufer, Kleiekotzer u.v.m. – und den vielen liebevoll gesammelten Dekorationsgegenständen, die über die Stockwerke und Räume verteilt waren. Abschließend durften die Kinder noch das alte Klassenzimmer und den „Tante Emma-Laden“ besichtigen. Wieder im Hof angekommen, verabschiedeten sich die Drittklässler mit einem schallenden „Dankeschön“ und viel Applaus. Ein rundum gelungener Besuch, der Dank der sympathischen Besitzerin Frau Venz, allen viel Freude, Staunen aber auch Wissenswertes bescherte, ging zu Ende und auf der abschließenden Busfahrt zurück zur Schule war man sich einig:
Vielen Dank Familie Venz für einen sehr schönen ereignisreichen Vormittag in ihrer liebevoll restaurierten Rohrhirschmühle!

Naturpark-Projekt Wiesenkräuter

der Klassen 2a und 2b der Dr.-Josef-Schofer-Schule 

Im Oktober gingen die Klassen 2a und 2b mit Frau Vandersee und Frau Gassenschmidt auf Kräutersuche. Der Duft von Lavendel, Rosmarin und Zitronenmelisse begeisterte die Kinder sehr. Frau Vandersee erklärte anschaulich die Wirkung der verschiedenen Kräuter.


Mit großem Eifer sammelten die Kinder wilde Wiesenkräuter, wie zum Beispiel Rotklee, Spitzwegerich, Labkraut, Löwenzahn. Daraus bereiteten sie einen leckeren Kräutertee und verzierten Butter- und Quarkbrote mit Blüten und Blättern der Kräuter, die allen sehr gut schmeckten. Mit Spielen und Geschichten lernten die Kinder viel Wissenswertes über Kräuter in unserer Umgebung.

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Vielen Dank an Frau Vandersee sagen die Klassen 2a und 2b mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Denu und Frau Wolf-Neiss für einen tollen Kräutervormittag.

Projekt Wolf – Klasse 3a und 3b

Die Klassen 3a und 3b der Dr.-Josef-Schofer-Schule haben sich im Rahmen eines Projekts des Naturparks Schwarzwald mit dem Thema „Wolf“ beschäftigt.

Zunächst wurde das Thema im Sachunterricht behandelt und anschließend Frau Fischer, eine Wolfsexpertin vom Naturschutzzentrum Kaltenbronn, eingeladen. Unter anderem an einem Wolfsmodell erklärte sie viel Wissenswertes über das Leben der Wölfe. Die Nahrung, das Jagdverhalten und das Leben im Rudel waren Schwerpunktthemen, die für die Kinder spielerisch und ansprechend erarbeitet wurden.

Das Projekt hat den Schülern viel Spaß gemacht und sie freuen sich schon auf das nächste Modul im 2. Halbjahr: „Die Biene“!