Abschied mit Herz und Humor der Klasse 4a der Dr.- Josef- Schofer Schule

Mit viel Lachen, einigen Tränen und einer Menge schöner Erinnerungen verabschiedete sich die Klasse 4a der Dr.-Josef- Schofer Schule Ende Juli von ihrer Grundschulzeit. Die 18 Schülerinnen und Schüler blickten gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung auf vier ereignisreiche Jahre zurück.

Höhepunkt der Feier war ein eigens inszeniertes Stand-Up-Theater der Kinder, das humorvoll und kreativ besondere Momente aus dem Unterrichtsalltag, Ausflügen und großen Schulprojekten präsentierte. So wurden Szenen aus dem Schwimmunterricht, der aufregenden Klassenfahrt und dem kunterbunten Zirkusprojekt auf witzige und liebevolle Weise nachgespielt.

Für besonders viele Lacher sorgte ein origineller Französisch-Sketch, in dem sich die Zehen eines Fußes über ihre französischen Namen stritten – eine Szene voller Sprachwitz und Kreativität, die das Publikum besonders begeisterte. Ein besonderer Dank gilt Frau Dinger, Frau Hörth und Herrn Honauer für die musikalische Begleitung der vielen Lieder, die das Theaterstück erst richtig lebendig werden ließen.Ebenso geht ein herzliches Dankeschön an Frau Simons, die die Klasse bei der Akrobatikaufführung unterstützt und begleitet hat.

Anschließend dankte die Klassenlehrerin Caroline Volz den Kindern für ihre humorvolle Art, mit der sie den Schulalltag stets bereichert hatten, und den Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren. Besonders betonte sie, dass die Kinder so lieb und herzlich gewesen seien, dass sie ihr das Lehrerleben wirklich leicht gemacht hätten. Zum Schluss gab sie ihren Schülerinnen und Schülern folgende Worte mit auf den Weg:
„Bleibt neugierig, bleibt mutig – und bleibt so wunderbar, wie ihr seid.“

Auch die Schulleiterin Evi Böhmer fand bewegende Worte: In Form eines erzählten Buches, welches sie auf eine Leinwand projizierte , sprach sie über Chancen, Aufbrüche und den Mut, neue Wege zu gehen. Als symbolisches Andenken überreichte sie jedem Kind ein kleines Geschenk, das sie an diesen besonderen Tag erinnern soll.

Zum Abschluss dankten die Elternbeiräte allen Lehrkräften mit liebevoll ausgewählten Geschenken – eine Geste, die die große Wertschätzung für die geleistete Arbeit deutlich machte. Für die Kinder folgte ein letzter Höhepunkt: Jeder durfte einen Luftballon mit einem Wunsch für die Zukunft auf der weiterführende Schule in den Himmel steigen lassen – ein stimmungsvoller Moment voller Hoffnung, Träume und Aufbruch.

Die Abschlussfeier der 4a war ein Fest der Erinnerungen, der Gemeinschaft und des herzlichen Abschieds – ein würdiger Schlusspunkt für vier wunderbare Grundschuljahre

 

Judo-Schnuppertraining an der Schofer-Schule

Im Rahmen eines Pilotprojektes des Badischen Judoverbands in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Judobund fand mit Zweitklässlern der Dr. – Josef – Schofer Schule ein Schnuppertraining statt. Gemeinsam mit dem Sportlehrer Karl Linz zeigte Frank Henkel vom TV Bühlertal die Grundideen und erste Schritte beim Judotraining.

Die „Einführungsstunde zum 8.Kyu“, dem weiß-gelben Gürtel, fand im Rahmen des Sportunterrichts statt und möchte die Kinder für den Judosport begeistern.
Vermittelt wurden Ursprung, Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Judo (wörtlich= „sanfter/flexibler Weg“) sowie die Judowerte Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Respekt, Mut und Wertschätzung. Im ersten Teil des Schnuppertrainings wurden neben dem traditionellen Begrüßungs- und Verabschiedungsritual grundlegend verschiedene Fallübungen rückwärts, seitwärts und vorwärts aufgezeigt und eingeübt. Damit die Judokas sich beim Übungskampf nicht verletzen, sind hierbei ein gutes Körpergefühl, Körperspannung und die entsprechende Falltechnik sehr wichtig. Im zweiten Teil wurde ein kleiner Einblick in die Vielzahl von Wurf- und Festhaltetechniken des Judo aufgezeigt. Wie bekomme ich meinen Übungspartner vom Stand auf den Boden, bzw. kann ihn in einer Bodensituation entsprechend am Boden festhalten und fixieren. Anhand von jeweils einer einfachen Technik aus der Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegung wird beim abschließenden Randori (=Übungskampf) geübt und mit fairen Aktionen spielerisch miteinander „gerangelt und gerauft“.

Zur Belohnung erhielten die Kinder die offizielle Urkunde zum „8.Kyu“ des Deutschen Judobunds und sind nun berechtigt den „weiß-gelben Judogürtel“ zu tragen. Darauf dürfen sie stolz sein.

Einen herzlichen Dank der Schulgemeinschaft für Frank Henkel. Ohne Unterstützung aus den Vereinen wären viele bereichernde Elemente im Schulalltag nicht möglich.

Lesenacht der Dr.Josef- Schofer-Schule, Klasse 4b

Als am Freitag, dem 11.7.2025 um 18.00 Uhr, wir Kinder der Klasse 4b vollzählig in der Schule eintrafen, waren wir alle sehr aufgeregt. Zur Stärkung gingen wir zunächst  in die Küche und bereiteten unser Essen vor.  Während die Pizzen im Backofen buken, richteten wir unsere Schlaflager ein. Kurz darauf lockte uns der leckere Duft zurück in die Küche. Beim Pizzaessen stellte unsere Klassenlehrerin Frau Seminario uns zwei Gäste vor: Stefan und Martin. Das waren zwei Brüder vom Mittelalterverein,  die uns später sehr viel  über das Mittelalter erklärten. Im Kreativraum hatten beide Männer sozusagen ihr „Lager“ aufgeschlagen. Mitten im Raum, auf dem Boden, lagen auf einer Kuhhaut viele verschiedene ritterliche Waffen, die uns erklärt wurden. Außerdem sprang einem eine beeindruckende mittelalterliche Rüstung ins Auge, die beide Brüder kurz vorher aufgebaut hatten. Am Ende ihres Vortrages zeigten sie  uns noch einen mittelalterlichen Schwerterkampf, den wir alle sehr toll fanden. Wir wollen uns hierbei noch einmal bei den beiden herzlich bedanken! Anschließend  suchten wir nach einem Schatz, der nur zu finden war, wenn man Fragen zum Mittelalter beantworten konnte. Wir rannten durch das ganze Schulhaus und beantworteten Mittelalterfragen. Es war sehr gruselig. Da wir auf alle Fragen eine Antwort kannten, hielten wir kurz darauf den Schatz in Händen.   Danach nahmen wir alle unsere Bücher und gingen in die Aula. Wir lasen Aufsätze und Bücher vor. Das war sehr schön. Etwas später gingen wir in unsere Schlaflager. Dort spielten und redeten wir eine Weile, bis wir einschliefen. Morgens wurden wir geweckt und es erwartete uns ein sehr leckeres Frühstücksbuffet. Wir wollen noch einmal den  mitwerkenden  Eltern danken. Wir spielten noch ein paar Runden ,,Die Werwölfe vom Düsterwald“ und wurden gegen 10 Uhr morgens von unseren Eltern abgeholt. Großen Dank an Frau Seminario ,Frau Feigel und Frau Stamm, die uns einen Blitzbesuch abstattete.

Es hat sehr viel  Spaß gemacht!!!

 

Erste Schulmeisterschaft im Schach war spannend bis zum Schluss

Im Rahmen des in diesem Schuljahr erstmals durchgeführten Schach-Ateliers wurde in der Dr.-Josef-Schofer-Schule auch zum ersten Mal eine Schulmeisterschaft im Schach ausgetragen.
Immerhin 10 Kinder, 3 Mädchen und 7 Jungs, waren so mutig und meldeten sich zu dem Turnier an. Jedes Kind musste bzw. durfte im Laufe des Turniers 5 Schachpartien spielen. Für jedes entschiedene Spiel gab es einen Punkt für den Sieger und Null Punkte für den Verlierer, endete eine Partie Unentschieden, also Remis, dann bekam jeder der Kontrahenten einen halben Punkt. Die Bedenkzeit für jeden Spieler war auf 15 Minuten für eine Partie festgelegt. Die Kinder mussten also nicht nur die Figuren auf dem Schachbrett im Blick haben, sondern mussten zusätzlich noch ihre Bedenkzeit auf der Schachuhr im Griff behalten. Thomas Belikan, der Betreuer des Schach-Ateliers und 1. Vorsitzender des Bühlertäler Schachclubs, übernahm die Turnierleitung und Schiedsrichterfunktion, die Paarungen für die jeweiligen Runden wurden per Computer ermittelt.
Nachdem vor Turnierbeginn nochmals die Turnier- und Fairnessregeln erklärt und die spontan aufkommenden Fragen der Kinder beantwortet wurden, ging es dann auch gleich los!
In der ersten Runde gab es keine Überraschungen. Die vier Kinder, die im Januar diesen Jahres als Schulschachmannschaft bereits die mittelbadische Meisterschaft errungen hatten, wurden ihrer leichten Favoritenrolle gerecht und konnten allesamt ihre Spiele gewinnen.
In der zweiten Runde traf dann Boris Dimitrov auf Eva Hörth und konnte sich knapp durchsetzen.
In Runde 3 mussten die beiden vermeintlich stärksten Spieler gegeneinander antreten. Konstantinos Konstantinidis und Jakob Messner, die als einzige Turnierteilnehmer bereits über eine Deutsche Wertungszahl im Schach (DWZ) verfügen, lieferten sich ein hartes Duell, welches Konstantinos am Ende für sich entscheiden konnte. Dies bedeutete natürlich schon eine kleine Vorentscheidung, doch Boris konnte auch die ersten drei Partien gewinnen und war somit noch voll dabei im Titelrennen. Jakob und Eva waren mit jeweils zwei Siegen in Lauerstellung.
In Runde 4 waren dann die Favoriten unter sich. Boris duellierte sich mit Konstantinos und Jakob traf auf Eva, wobei Konstantinos an Brett 1 die Oberhand behielt und Jakob an Brett 2 gewinnen konnte. Vor der fünften und somit letzten Runde hatte Konstantinos also bereits 4 Punkte und benötigte möglichst noch ein Remis zur Meisterschaft, denn Boris und Jakob waren ihm mit jeweils 3 Punkten auf den Fersen. Konstantinos wurde nun gegen Eva ausgelost und Boris musste gegen Jakob antreten. An Brett 1 wollte sich Konstantinos dann doch nicht mit einem Remis begnügen und blieb am Ende gegen Eva siegreich. An Brett 2 verhalf die größere Turniererfahrung Jakob zum Sieg gegen Boris.
Nach insgesamt zwei Stunden Spielzeit war die erste Schulmeisterschaft im Schach beendet und das Endergebnis stand fest. Sieger waren zunächst einmal alle Kinder, die bei dem Turnier mitgespielt haben. Es war beeindruckend, mit welcher Ruhe und wie hoch konzentriert wirklich alle Teilnehmer bei der Sache waren, lediglich bei den jeweiligen Rundenauslosungen durch den Computer wurde es ein wenig unruhig, denn jeder wollte natürlich wissen, gegen wen er in der nächsten Runde zu kämpfen hatte.
So konnte die Schulleiterin Evi Böhmer, die das ganze Turnier mit Spannung und Freude verfolgte, am Ende richtig stolz sein auf ihre Schüler und sehr gerne die Siegerehrung vornehmen.
Konstantinos Konstantinidis, der alle Spiele gewonnen hatte, durfte den Siegerpokal in Empfang nehmen. Den 2. Platz und somit ebenfalls einen Pokal erkämpfte sich Jakob Messner mit 4 Siegen. Der Pokal für Platz 3 ging ganz knapp an Boris Dimitrov, der sich über 3 Siege freuen konnte. Aaron Schwarz hatte zwar auch drei Partien gewonnen, hatte jedoch die etwas schwächere Zweitwertung, da er in der 3. Runde gegen Boris verloren hatte. Den Pokal für das beste Mädchen durfte Eva Hörth in Empfang nehmen. Sie hatte ein wenig Pech gehabt, da sie gegen die drei Erstplatzierten antreten musste, konnte aber dennoch 2 Punkte erringen. Alle anderen Teilnehmer durften sich über eine schöne Medaille freuen, die sie hoffentlich noch lange an ihr erstes Schachturnier erinnern wird.

 

Sommerliche Bundesjugendspiele in der Schofer-Schule

Bei idealen Bedingungen fanden die diesjährigen Bundesjugendspiele der Dr. – Josef – Schofer Schule statt. Nach der feierlichen Eröffnung mit olympischen Feuer, dem olympischen Eid der Sportler und Kampfrichter ging es für die ganze Schulgemeinde zum Sportgelände. Fröhliche Erst – bis Viertklässler rannten, sprangen und warfen um die Wette. Auf dem Sportplatz oberhalb der Schule führten die Lehrerinnen und Lehrer mit Unterstützung zahlreicher Eltern die Wettkämpfe beim Sprinten, Weitsprung und Werfen durch. Im Anschluss daran sorgte das Europaspiel für schnelle Beine und heiße Köpfe. Dabei handelt es sich um eine Art Laufmemory, bei dem der ganze Sportplatz öfters umrundet wird.

Müde, aber gut gelaunt und mit Recht stolz auf das Geleistete wurden die Kinder danach ins verdiente Wochenende entlassen.

Bühlerstein – unser Wanderziel 2024-2025

Das Lehrerteam der Dr.-Josef-Schofer-Schule hatte sich in diesem Schuljahr den Bühlerstein als Kennenlernziel der heimatlichen Umgebung ausgesucht.

Jedes Jahr steht ein heimatnahes Wanderziel an. So hatte Konrektor Karl Linz vier Wanderwege zum Bühlerstein erarbeitet. Jede Klassenstufe musste über einen anderen Weg zum Ziel „Bühlerstein“ kommen. Die ersten am Zielort waren doch tatsächlich die Klassen 1. Abenteuerliche Wege gab es an diesem Schulvormittag bei bestem Wanderwetter.

Als Belohnung stand der Eiswagen beim Zurückkommen auf dem Schulhof. Die Freude der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer und Wanderbegleitungen war groß.

Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein der Schule.

Outdoortag am Grillplatz in der Hirschbach

Ein besonderes Abenteuer erlebten Viertklässler der Dr. – Josef – Schofer Schule am Grillplatz bei den Tennisplätzen und der BMX Bahn. Im Rahmen eines Naturparkprojektes lernten die Kinder alles rund ums Thema Feuer und Nahrungszubereitung im Freien. Outdoorguide Christoph Maretzek zeigte der Klasse, wie man auch bei widrigen Bedingungen Feuer macht und ein kleines Lagerfeuer aufbaut. Die Mädchen und Jungs  der Klasse 4b waren mit Feuereifer dabei, Holz zu sägen, zu spalten und Späne zu schnitzen. Ein zweites Team kümmerte sich um das Kleinschneiden von Gemüse für eine leckere Nudelsauce. Spaghetti wurden in einem riesigen Topf auf dem Lagerfeuer gekocht.

Parallel dazu buken einige Kinder stapelweise Pfannkuchen für den Nachtisch. Zusammen gab das ein reichhaltiges Mittagessen und in einer großen Gruppe schmeckt es noch besser.

Immer wieder gab der Leiter Hinweise zum richtigen Umgang mit Messern und anderen Werkzeugen, aber auch zu den Gefahren von Feuer und dem Aufenthalt im Wald. Da den Kindern vieles zugetraut wurde und sie alles selbst probieren durften, war die Motivation und der Eifer groß. Auch widrige Wetterbedingungen, es regnete fast die ganze Zeit wie aus Strömen, konnten den Spaß und die gute Laune nicht stören.

Unterstützt wurde Herr Maretzek durch den Konrektor Herr Linz und die Naturparkkoordinatorin Frau Vandersee.

Bilder von Johannes Nickel/Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Voll verhonigt – ein Blick ins Reich der Bienen

Voller Neugier und Entdeckerfreude erlebten die Klassen 3a und 3b gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Adam und Frau Loosch sowie der Naturparkbeauftragten Frau Vandersee zwei spannende Vormittage in der Imkerei Cum Natura. Dort drehte sich alles um die faszinierende Welt der Bienen.

Im theoretischen Teil des Bienenseminars lernten die Kinder viel Wissenswertes über das Leben im Bienenstock. Wer lebt dort eigentlich alles? Welche Aufgaben haben die Arbeiterinnen, die Drohnen oder die Bienenkönigin? Und warum sticht eine Biene überhaupt? Geduldig erklärten Maike Bühler und Stefan Kumm die spannende Organisation des Bienenstaates und beantworteten viele neugierige Fragen.

Doch damit nicht genug: Die Schülerinnen und Schüler durften auch selbst aktiv werden. Sie stellten eine leckere Honig-Limonade her, rollten duftende Bienenwachskerzen und probierten verschiedene Honigsorten.

Ein echtes Highlight war das Honigschleudern, bei dem die Kinder zuschauen durften, wie der goldene Honig aus den Waben gewonnen wird. Große Augen machten sie schließlich beim absoluten Höhepunkt. Alle durften eine echte Bienenkönigin aus nächster Nähe bestaunen – ein Erlebnis, das viele sicher nicht so schnell vergessen werden.

Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Bienenseminar sowie ein Glas feinsten Rapshonigs als süße Erinnerung an zwei summende und lehrreiche Tage.

Ein herzliches Dankeschön an Maike Bühler und Stefan Kumm für den spannenden Einblick in die faszinierende Welt der Bienen! Mit viel Geduld, Fachwissen und Begeisterung haben sie es geschafft, die Kinder für das Leben im Bienenstock zu begeistern und ihnen unvergessliche Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Glückliche Schüler besuchen glückliche Hühner

Beim Hotel Bergfriedel, nur einen kurzen Fußmarsch von der Dr.-Josef-Schofer-Schule entfernt, startete der Lerngang der zweiten Klassen. Dort statteten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Huber und Frau Loosch den dort lebenden Hühnern und ihrer Besitzerin Frau Schäuble kurz vor den Pfingstferien einen Besuch ab.

Nach einer kurzen Begrüßung gab Frau Schäuble direkt im Hühnergehege wichtige Hinweise zum Umgang mit den Zweibeinern und erläuterte deren Eigenarten. So erzählte sie beispielsweise, dass frühere Hühner durchaus sehr zutraulich waren und sich sogar von Fremden streicheln ließen, während andere eher nach ihren Besuchern pickten. Die aktuellen Hühner dahingegen sind eher schüchtern und bleiben gerne auf etwas Abstand, im Gegensatz zu den dort lebenden Igeln, die sich von den Kindern sogar auf den Arm nehmen und streicheln ließen.

Frau Schäuble erklärte den Zweitklässlerinnen und Zweitklässlern das Sozialverhalten und die Rangordnung ihrer Tiere, sowie die unterschiedlichen Rassen. Alle Hühner stammen aus dem Projekt „Rettet das Huhn“, bei dem es sich um eine Art Gnadenhof für Hühner handelt.

Besonders freuten sich die Schülerinnen und Schüler über die noch warmen Eier direkt aus dem Nest. Diese wurden in Anschluss direkt für die Kinder zu einem leckeren Rührei verarbeitet, das im Vergleich zum Rührei aus gekauften Eiern eine saftige sonnengelbe Farbe hatte. Alle waren sich einig, dass es köstlich schmeckte! Frisch gestärkt machten die Kinder sich wieder auf den Heimweg. Vielen Dank an unsere Gastgeberin Frau Schäuble für einen eindrucksvollen und lehrreichen Vormittag.

Nicht ohne uns! Wenn Grundschulkinder ihre Stimme erheben

Kinder ernst zu nehmen stand im Mittelpunkt der Projekttage “Nicht ohne uns”, die die Klasse 4 a der Dr. Josef-Schofer-Schule unter Anleitung von Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung und ihrer Klassenlehrerin Caroline Volz an fünf ereignisreichen Tagen durchführen durfte.

Zunächst setzten sich die Schüler spielerisch mit ihren Grundrechten auseinander.

Anschließend näherten sie sich der Demokratie durch eine simulierte Wahl im Klassenzimmer an. Dafür bildeten sie Gruppen und erarbeiteten ein eigenes Wahlprogramm, eben wie eine “echte” Partei. Da war die Spannung groß, welche Partei gewählt wurde. Diese durfte nämlich in Eigenregie das Programm einer ganzen Schulstunde organisieren.

An Tag 3 und 4 beschäftigten sich die Kinder mit ihren eigenen Ideen und Vorstellungen für eine gute Zukunft und ein friedliches Zusammenleben.

Im Rahmen einer Podcastproduktion hatten die Kinder dann die Möglichkeit ihre eigenen Standpunkte zu vertreten und ihre Vorstellungen und Wünsche für eine bessere Zukunft in einer Audioaufnahme festzuhalten. Sie schufen dadurch eine hörbare Stimme ihrer Interessen.

Der Abschluss des Projekts fand dann tatsächlich im Rathaus bei Bürgermeister Urs Kramer statt. Wir wurden von unserem Bürgermeister sehr herzlich empfangen, durften im großen Sitzungssaal Platz nehmen und präsentierten den Podcast. Herr Kramer nahm sich anschließend viel Zeit , um auf die Wünsche und Fragen der Kinder einzugehen.

Wie könnte man das Essen in der Mensa verbessern? Vorschläge zur Verschönerung der hiesigen Spielplätze und auch die Frage nach erneuerbaren Energien in Bühlertal waren nur einige Themen der interessierten Kinder.

Nicht ohne uns- weil wir die Zukunft sind. So wurde der Titel unseres Projekts wirklich zum Programm- Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Urs Kramer für die Zeit und das ehrliche Interesse an den Themen unserer Kinder!

Auch ein herzliches Dankeschön an die Landeszentrale für politische Bildung Baden- Württemberg. Das waren wirklich abwechslungsreiche und vor allem lehrreiche Tage, an die sich die Kinder sicher lang und gern zurückerinnern.