Musical – VierFarbenLand

Mit dem Kindermusical „Das Vier-Farben-Land“ von Tobias Rienth hat die Dr.-Josef-Schofer-Schule mit zwei öffentlichen Aufführungen am Donnerstag und Freitag im Haus des Gastes ein starkes Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Akzeptanz der Andersartigkeit gesetzt. Die ganze Schulgemeinschaft hatte seit Monaten auf dieses beeindruckende „Highlight“ hingearbeitet, wie Schulleiterin Evi Böhmer dem Publikum im voll besetzten Saal berichtete. Die Federführung oblag den Musiklehrern Christina Hörth, Hilger Honauer und Sylvia Dinger. Unterstützung bei der musikalischen und künstlerischen Umsetzung erhielten diese nicht nur vom sehr engagierten Kollegium, sondern unter anderem auch von der Familie Schwarz (Licht und Technik), dem-Förderverein der Schule und dem Flötenkreis der Liebfrauenpfarrei. Das Ergebnis: Ein farbenprächtiges, monumentales, mitreißendes Musical, bei dem wirklich alles passte – vom Herzblut der jungen Darsteller über Kostüme und Bühnenbild bis hin zu den fantasievollen Requisiten.

Der Erzählstrang des Stücks, dem gleichnamigen Bestseller von Gina Ruck-Pauquèt nachempfunden: Im Vier-Farben-Land gibt es klare Grenzen zwischen den roten, gelben, grünen und blauen Menschen. Die sind jeweils davon überzeugt, dass allein ihre Farbe die schönste sei; sie konkurrieren teils hochmütig um diesen Superlativ. Die „Roten“ etwa, entsprechend kostümiert und eingetaucht in rotes Scheinwerferlicht, schwärmen von Erdbeeren oder Tomatensuppe. In der blauen Welt werden blaue Rucksäcke, Autos und Straßen gefeiert, die „Gelben“ lieben Zitronen, Sonne, Honig oder Senf und die „Grünen“ Wälder, Wiesen und grünes Gemüse. Aufseher achten darauf, dass niemand die Grenzen zwischen den Ländern überschreitet. Bunt sind nur die Neugeborenen, das wird ihnen indes schnell ausgetrieben.

Bis eines Tages der kleine grüne „Erbs“ den Konformitätsdruck verweigert, träumt er doch von vielen Farben und einer offenen Welt. Der Kleine hat das Gefühl, „dass ihm etwas fehlt“, und beginnt, Fragen zu stellen – der Ansicht seiner Eltern nach zu viele. Sie fürchten, ihr Kind könnte auffallen. Ungeachtet ihrer Ängste macht Erbs sich auf den Weg, Antworten zu finden. Auch andere Kinder entwickeln allmählich Unmut angesichts ihrer begrenzten Möglichkeiten: Alles immer nur einfarbig, vom Essen über die Spiele bis hin zur Kleidung, das langweilt sie dann doch. Als plötzlich an einer der Grenzen eine gelbe Rose mit grünen Blättern wächst und von Aufsehern zerstört wird, vermag niemand mehr die kleine Revolution der um Freiheit kämpfenden Kinder, allen voran Erbs, zu ersticken. Sie erreichen ihr Ziel: eine bunte Welt, die Andersartigkeit nicht nur zulässt, sondern geradezu feiert. Ein paar Erwachsene lassen sich von der Buntheit sogar anstecken.

Besonders berührt die Geschichte dank der eingängigen Songs und sehr gut choreografierter (Show-) Tänze:    Die jungen Darsteller singen und bewegen sich mit spürbarer Leidenschaft, von romantisch-melancholischen Sequenzen bis hin zu frechen Raps, cool und teils mit Sonnenbrille auf der Nase auf die Bühne gebracht. Musikalisch exquisit auch die Begleitung durch die Schüler-Lehrer-Eltern-Band und den auf zwei Seiten der Bühne positionierten Flötenkreis; die Gesangssolisten wiederum bestechen mit weichen und doch enorm ausdrucksstarken Stimmen.

Kurz vor dem Finale samt Abschlusssong mit Tüchern und Luftballons brachte Evi Böhmer die Kernbotschaft noch einmal verbal auf den Punkt: Sie entspreche dem Jahresmotto 24-25 der Dr.-Josef-Schofer Schule, „Die Welt ist bunt“. „Wir arbeiten kreativ, fächerübergreifend und pädagogisch wertvoll, um die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen, und zeigen, wie man sich verbindet, den Unterschieden zum Trotz.“ An das gesamte Ensemble, vor allem aber an die Kinder gewandt rief die sichtlich bewegte Schulleiterin: „Ihr seid lebendig und bunt, laut und leise gewesen.“ Kurz: „Großartig!“

Übernachtung in einem Märchenschloss

Vom 28. bis 30. April 2025 durfte die Klasse 4a der Dr.- Josef- Schofer- Schule ein paar tolle Tage in dem schön gelegenen Schloss Ortenberg verbringen. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Volz und Frau Simons und einer riesigen Portion Sonne im Gepäck starteten die Kinder mit dem Zug und Bus Richtung Ortenberg. Das letzte Stück mussten sie selbst erklimmen.

Dort angekommen hatten die Schüler zunächst freie Spielzeit im schönen Burghof. Danach stand der erste Programmpunkt an: eine Schlossführung mit Kammerzofe Sophie, Schlüsselmeister Ionut, Kofferträger Ahmad Sha, Prinz Elias und Prinzessin Sara. Das Gesinde staunte über den Bergfried, den Kräutergarten, den Rittersaal, in dem der Knappe Jakob zum Ritter geschlagen wurde, den Speisesaal und natürlich den Kerker mit Kranschaukel und Angstloch. Hier war es richtig gruselig und schaurig. Im Anschluss an die Führung konnten dann endlich die Zimmer bezogen werden. Die Klasse staunte nicht schlecht über die imposanten Zimmer im Schlossturm mit riesiger Empore, die am Abend zum Raum für endlose Partien Werwolf herhielten, denn dort ließ sich tatsächlich eine ganze Klasse unterbringen.

Den Rest des Tages hatten die Schüler Zeit sich einzurichten bis es Zeit fürs Abendessen war, welches an langen Tafeln und in dem beeindruckenden Speisesaal, der durch Gemälde und Schnitzereien, sowie dem wunderschönen Stuck an die längst vergangenen Zeiten erinnert, stattfand.

Anschließend entschlossen wir uns ob des guten Wetters zu einem Abendspaziergang zu einem nahegelegenen Spielplatz. Hier konnten wir das Schloss noch einmal von unten bestaunen. Zurückgekommen trafen wir uns auf einer der Emporen zu mitgebrachten Snacks und Spielen und ließen den Abend ausklingen, bevor alle Kinder zufrieden und müde ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen standen die Vogtsbauernhöfe auf dem Programm. Nach dem Frühstück ging es mit Bus und Bahn Richtung Gutach. Dort bekam die Klasse ebenfalls eine Führung.

Die mächtigen Höfe des Freilichtmuseums sind Wohnhaus, Stall und Scheune in einem. Sie heißen Eindachhäuser, weil sie einstmals Menschen, Tiere und den ganzen Vorrat an Futter unter einem Dach beherbergten. Wie nicht anders zu erwarten, war in den Häusern alles aus Holz, sogar die Nägel, die die Latten und Bretter zusammenhielten. In einem der Häuser hing ein Kuhkopf an der Decke, diesen ließen die damals sehr abergläubischen Menschen zur Abschreckung vor Geistern und Hexen von der Decke baumeln.

Wir entdeckten auch einen Mantel aus Heu, den trugen die Hirtenjungen, als Schutz vor der Kälte.

In einem Butterfass durften wir anschließend Butter schlagen und sofort verstreichen und essen. Mit diesem leckeren Belag war ein Laib Brot sehr schnell verzehrt.

Nach der Führung gab es noch einiges zu entdecken. Ziegen, Kühe, Esel und Hühner, zwei wunderschöne Spielplätze und dieses idyllische und authentische Gelände faszinierte Kinder und Lehrer gleichermaßen.

Zurück beim Schloss ließen wir den warmen Frühlingsabend nach dem Essen mit Wikingerschach, Ballspielen und einer weiteren runde Werwolf ausklingen.

Am Abreisetag liefen wir nach einem guten Frühstück noch einmal zum Spielplatz und ließen diesen schönen Aufenthalt bei ein paar akrobatischen, waghalsigen Übungen langsam zu Ende gehen.

Als es dann endgültig mit dem Zug wieder nach Hause ging, waren sich alle einig, dass sie gern noch länger geblieben wären.

(Beim Schreiben des Artikels wirkte Elias Bäuerle mit.)

 

Rathaus liest vor

„Das Lesen und Zuhören stärken“ – Diese Kompetenzen zu beflügeln gehört u.a. zu den vielen Aufgaben, denen sich Schulen widmen. An der Dr.-Josef-Schofer-Schule gibt es daher immer wieder besondere Angebote um gerade diesen Schwerpunkten Rechnung zu tragen. Es war für die Kinder eine Überraschung, als Vertreter des Rathauses am vergangenen Mittwoch die Klassenstufen 1 und 2 besuchten. Markus Brügel, der Hauptamtsleiter und Frau Ulla Meier, die stellv. Amtsleiterin hatten zwei Bücher für ihre Vorlesestunde ausgesucht. In schöner, sonniger Atmosphäre lauschten die Kinder der Klassen 1a, 1b, 2a und 2b ihren Vorlesern: „Die Glücksfee“ von Cornelia Funke und „Der Geisterzug aus der Buchreihe „Die ???Kids“.

 

 

Ab auf die Wiese – Wildkräuter entdecken!

Unter diesem Motto begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a und 2b auf eine spannende Erkundungstour in die Natur. Beim zweiten Naturparkmodul erlebten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Frau Huber und Frau Loosch, eine lehrreiche Exkursion. Unter der fachkundigen Anleitung der Kräuterpädagogin Frau Vandersee tauchten die Kinder in die faszinierende Welt der Wildkräuter ein und verbrachten einen Vormittag voller neuer Entdeckungen.

Zu Beginn erklärte Frau Vandersee die Besonderheiten und erstaunlichen Talente der Wildkräuter, wie beispielsweise die heilende Wirkung des Spitzwegerichs bei Insektenstichen. Anschließend durften die Kinder selbst auf Entdeckungstour gehen, um verschiedene Kräuter zu suchen und zu pflücken. Mit Begeisterung fanden sie Löwenzahn, Wiesenlabkraut, Spitzwegerich und Gänseblümchen. Doch nicht alle waren sofort überzeugt – für manche wirkten die Kräuter eher wie gewöhnliche Blumen und schienen kaum essbar. Mutig probierten einige dennoch den sauren Sauerampfer und waren überrascht von seinem erfrischenden Geschmack.

Anschließend ging es in die Schulküche, wo die Kinder mit viel Eifer ihre gesammelten Wildkräuter wuschen und klein schnitten. Dann wurde ein köstliches Menü zubereitet: Frisches Brot mit Wildkräuterbutter, cremiger Quark mit feinen Kräutern, Mozzarellabällchen umhüllt von würzigen Wildkräutern und fluffiges Rührei, verfeinert mit Wildkräutersalz.

Das absolute Highlight war jedoch das selbstgemachte Popcorn mit Wildkräutersalz – eine überraschende und köstliche Entdeckung! Mit leuchtenden Augen kosteten die Kinder ihr Brot und riefen voller Begeisterung: „Das ist so köstlich!“

Mit breitem Grinsen und großem Schmatzen ließen sie sich ihr Wildkräuterfestmahl schmecken.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Vandersee für diesen spannenden Einblick in die Welt der Wildkräuter und den genussvollen Vormittag!

Käfertheater an der Schule

Soziales Lernen – zum Mitsingen – Mitmachen – Mitdenken

Im Rahmen des sozialen Lernens – Konflikte gewaltfrei lösen, Konsumzwang, soziale Ausgrenzung, Umgang mit Geld, Diebstahl, Verzeihen und Hilfsbereitschaft – haben wir das musikalische Käfer & Co Theater zu uns nach Bühlertal eingeladen.

Der Erzähler Frank Stoiber ist Anerkennungspreisträger des Heidelberger Präventionspreises des Vereins Sicheres Heidelberg e.V. Er kam zu unseren Schülern und führte zusammen mit allen Kindern das Stück “Medien, Konsum und Diebstahl” auf.

Bodo, der Kartoffelkäfer, feiert seinen Kindergeburtstag. Er hat seine Freunde aus der Insektenschule eingeladen und die Stimmung ist prächtig. Da platzen zwei Wanderheuschrecken in die Party und bieten die brandneuen, elektronischen Hornissen-Games an, die jetzt jeder haben muss, der “in” sein möchte. Bodos Freunde greifen sofort zu, denn sie haben genügend Taschengeld. Nicht so Bodo. Rasch löst sich die Party auf, da sich alle in ihre Spielkonsolen vertiefen wollen. Bodo ist traurig und sauer. Er schmiedet einen nicht ganz legalen Plan. Aber was tut man nicht alles, um dazu zu gehören…

Einige Kinder- wie Lea, Paul, Benedikt, Hailey, Konstantinos und Firdevs wurden als Schauspieler eingesetzt. Während Ahmad Shah, Rezan, Zita und Sara, die Musikinstrumente bedienten, kamen immer wieder Charlotte, Romy, Maya, Diandra, Lea und Fenja als Vortänzerinnen während des Stückes auf die Bühne. Das Publikum sang fleißig die vorab im Unterricht geübten Lieder_ “Das musst du haben”, “Neid-Song”, “Schaut mal, was ich alles hab´”, “Soll ich weiter lügen”, “Ich steh zu dir” u.a. mit. Dabei setzten sie stets auch ihre Körperinstrumente ein.

“Ein gelungenes Mitmachmärchen”, waren sich alle Zuschauer und Akteure einig.

Schulschach-Mannschaft wird Siebter bei Nordbadischer Meisterschaft 2025

In diesem Jahr durfte die Dr.-Josef-Schofer-Schule als mittelbadischer Meister zum ersten Mal bei den Schulschach-Meisterschaften des Regierungspräsidiums Nordbaden teilnehmen. Austragungsort war das Eichendorff-Gymnasium in Ettlingen und insgesamt gingen 72 Schulschachmannschaften in 9 Wertungsklassen an den Start.
Unser Team war naturgemäß für die Wertungsklasse „Grundschule“ qualifiziert und traf dort auf 4 weitere Bezirksmeister aus Nordbaden sowie auf drei starke Mannschaften, die über einen Freiplatzantrag spielberechtigt waren.
Die gesamten Schulschachmeisterschaften erstreckten sich über 2 Tage, wobei die Wertungsklasse „Grundschule“ am Montag, dem 24.02.2025, ausgetragen wurde.
Der Turnierbeginn war auf 9.30 Uhr angesetzt, sodass sich unser Team, bestehend aus Konstantinos Konstantinidis (Brett 1), Jakob Messner (Brett 2), Eva Hörth (Brett 3) und Boris Dimitrov (Brett 4), gemeinsam mit ihren Betreuern Frau Hörth und Herr Belikan bereits um 8.15 Uhr auf den Weg nach Ettlingen machen musste.
Nach einer kurzen Anmeldeprozedur ging es dann auch pünktlich an die Bretter.
In der 1. Runde durfte man gegen die Oststadtschule Mannheim antreten und bei allen Kindern war die Anfangsnervosität deutlich zu spüren. Dementsprechend nutzte auch keiner seine Bedenkzeit von 20 Minuten pro Partie wirklich aus und es wurde manchmal zu flott gezogen. Am Ende mussten wir eine etwas unglückliche 1:3 Niederlage einstecken, die Hoffnung auf eine vordere Platzierung lebte aber weiter. In der 2. Runde ging es dann gegen die Weinbrennerschule aus Neulingen und dieses Mal gingen die Punkte mit einem 3:1 Sieg nach Bühlertal. In Runde 3 endete das Duell mit der Grundschule Seckenheim 2:2 Unentschieden, wodurch wir mit einem ausgeglichenen Punktekonto noch gut im Rennen lagen. In der 4. Runde trafen wir vor der Mittagspause noch auf die Karlsruher Grundschule am Wasserturm und mussten ein 0:4 Niederlage einstecken. Diese Niederlage hinterließ dann deutlich Wirkung, denn in den drei Runden nach der Mittagspause konnten wir nur noch eine Partie gewinnen und zwar gegen den Vorjahressieger, die Fröbel-Schule aus Heidelberg. Gegen die Schlossschule Durlach und gegen die Markus-Grundschule Neulußheim war man chancenlos. Die Markus-Grundschule wurde dann auch Nordbadischer Meister mit 13:1 Mannschaftspunkten.
Unser Team hat tapfer gekämpft und mit 3:11 Mannschaftspunkten immerhin einen achtbaren 7. Platz erreicht. Allein die Teilnahme an dieser Meisterschaft war schon ein Riesenerfolg und eine tolle Erfahrung für unsere Viertklässler!

Schulschach-Mannschaft ist mittelbadischer Meister 2025

In diesem Jahr startete die Dr.-Josef-Schofer-Schule zum zweiten Mal bei den Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften und dieses Mal hat es geklappt.
Nachdem man im letzten Jahr noch der Ötigheimer Grundschule ganz knapp den Vortritt überlassen musste, konnte man nun den mittelbadischen Meistertitel in der Wettkampfgruppe „Grundschule“ nach Bühlertal holen.
Die diesjährigen Schulschachmeisterschaften des Bezirks Mittelbaden wurden am Donnerstag, den 16.01.2025 auch wieder im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt ausgetragen. Jede Schulschachmannschaft besteht aus vier Kindern und wir hatten in diesem Jahr das Glück, dass wir auf drei Kinder zurückgreifen konnten, die einerseits bereits im letzten Jahr bei der Meisterschaft mitgespielt hatten und andererseits auch schon über reichlich Spielerfahrung verfügen, da sie regelmäßig im hiesigen Schachclub aktiv sind. Da erstmals in diesem Schuljahr von der Schule auch ein wöchentliches Schach-Atelier für interessierte Kinder der Klassen 2-4 unter der Leitung von Thomas Belikan angeboten wird, war es kein Problem, unser Team mit einem vierten Spieler zu komplettieren.
Pünktlich um 14.00 Uhr wurde die Meisterschaft gestartet und in der Wettkampfgruppe „Grundschule“ waren insgesamt 6 Mannschaften am Start. Unser Team, bestehend aus Jakob Messner (Brett 1), Konstantinos Konstantinidis (Brett 2), Eva Hörth (Brett 3) und Boris Dimitrov (Brett 4), musste also gegen 5 Mannschaften antreten. Gleich 3 Mannschaften starteten für die Grundschule in Bietigheim, eine Mannschaft kam von der Grundschule Gernsbach und vervollständigt wurde das Starterfeld von der Johann-Peter-Hebel-Schule Rastatt. Jeder Spieler hatte pro Partie 15 Minuten Bedenkzeit und es war bald absehbar, dass für die Meisterschaft nur 2 Mannschaften in Frage kommen: Bietigheim 1 und unser Team. Beide Mannschaften konnten ihre ersten vier Begegnungen jeweils 4:0 gewinnen und somit musste in der 5. und letzten Runde im direkten Duell die Entscheidung fallen. Eva wurde an Brett 3 leider Schachmatt gesetzt, doch Konstantinos schaffte mit seinem Sieg an Brett 2 schnell den Ausgleich. Als dann auch noch Boris an Brett 4 seine Partie gewinnen konnte, durfte man schon auf den Titel hoffen, denn Jakob hatte sich am Spitzenbrett bereits einen großen Vorteil erkämpft und konnte seinen Gegner dann auch bald Schachmatt setzen. Damit stand der 3:1 Sieg gegen Bietigheim 1 fest und unsere Mannschaft war mit 10:0 Mannschaftspunkten und 19 von 20 möglichen Brettpunkten mittelbadischer Meister! Mit diesem Bezirksmeistertitel haben wir uns jetzt auch für die nächsthöhere Ebene, die nordbadische Schulschachmeisterschaft, die voraussichtlich im Februar stattfinden wird, qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch an Jakob, Konstantinos, Eva und Boris!

„Skipping Hearts“ – Hüpfende Herzen

Im Januar nahmen die Klassen 4a und 4b der Dr.-Josef-Schofer-Schule Bühlertal am Projekt „Skipping hearts“ der deutschen Herzstiftung teil.
Ganz unter dem Motto „Mit kleinen Sprüngen viel erreichen“ möchte das Projekt den Kindern an Grundschulen die sportliche Form des Seilspringens, das sogenannte Rope Skipping vermitteln und so den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern fördern. Das Seilspringen kann dabei wesentlich zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit beitragen.
In dem zweistündigen Workshop wurden unseren Schülerinnen und Schülern, in Begleitung von flotter Musik, die Grundlagen dieser Sportart vermittelt. Mit seiner motivierenden und fröhlichen Art verstand es der Workshop-Leiter Filip Panić, die vielen verschiedenen Übungen vorzustellen und die Viertklässler dafür zu begeistern. Eifrig und hoch konzentriert versuchten sich die Kinder allein, zu zweit oder mit der ganzen Klasse an den vielen Sprungkombinationen. „Basic“, Side Swing“, „Criss Cross“ u.v.m. brachten nicht nur die Kinderherzen zum Hüpfen, sondern auch die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer ließen sich vom Seilspringfieber anstecken und wagten den ein oder anderen Sprung.
Nach dieser intensiven Übungsphase studierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine großartige Aufführung ein, die sie den beiden dritten Klassen darbieten durften. Anschließend konnten alle Zuschauer ausprobieren, wie es um ihre Seilsprungkünste steht. Einen phantastischen Schlusspunkt setzte unser Workshop-Leiter Filip, als er sein Können mit dem Seil in einer akrobatischen Einzelvorstellung zeigte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Rope Skipping eine ästhetische und anspruchsvolle Sportart ist.
Mit roten Köpfen und hüpfenden Herzen endete ein eindrucksvoller Sportvormittag.

Sternsingerbesuch an der Dr.-Josef-Schofer Schule

Annemarie, Fenja, Luise, Britta, Eva und Caroline – alles Schülerinnen und ehemalige Schülerinnen der Dr.-Josef- Schofer – Schule brachten am ersten Schultag im Jahr 2025 den Schulhaussegen.

Die Sternsingerkinder berichteten von ihren Erlebnissen beim Sternensingen. Drei Tage waren Sie in der Bühlertaler Gemeinde unterwegs, um die Häuser zu segnen und Geld für Hilfsprojekte zu sammeln. In vielen Ländern geht es den Kindern nicht so gut wie uns hier in Deutschland.

Das Dreikönigssingen steht unter dem Motto: „Erhebt eure Stimme“. Nachdem die Kollegin Frau Volz, den Haussegensspruch unter Beobachtung aller an der Schultüre befestigt hatte, bedankte sich Evi Böhmer, die Schulleiterin für die Vorbildfunktion: „ Ihr erhebt eure Stimme und macht euch für andere Kinder auf den Weg.“

Kleine Entdeckerinnen und Entdecker im Wald

Warum ist Totholz so wichtig für unseren Wald? Diese spannende Frage haben die Kinder der zweiten Klassen der Dr.-Josef-Schofer-Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Huber und Frau Loosch, Waldpädagogin Frau Jung und der Naturparkbeauftragten Frau Vandersee erforscht.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema durch Frau Jung durften die Schülerinnen und Schüler das Totholz selbst genauer erkunden. Mit großen Augen entdeckten sie winzig kleine Pilze, eine bunte Vielfalt an Insekten und verschiedene Moosarten.

Die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler konnten durch diese intensive Beschäftigung mit Totholz hautnah erleben, wie wichtig dieser Lebensraum für viele Insekten und Pflanzen ist und welch eine große Mengen Wasser darin gespeichert wird.

Im Anschluss an diese Entdeckungen ging es tiefer in den Wald, wo die Kinder mit allen Sinnen verschiedene Baumarten, wie zum Beispiel die Tanne oder die Eiche, erkundeten. Dabei lernten sie unter anderem den Unterschied zwischen Tanne und Fichte kennen: „Die Fichte sticht – die Tanne nicht!“, oder fanden heraus, dass Tannenzapfen nicht auf dem Boden liegen, weil sie bereits am Ast in kleine Stücke zerfallen.

Dieser Ausflug machte nicht nur großen Spaß, sondern weckte auch die Begeisterung der Kinder für die Geheimnisse des Waldes.

Vielen Dank an Frau Jung und an Frau Vandersee für diesen abenteuerlichen Vormittag!