Großes Krabbeln auf der Bühne

Soziales Lernen-zum Mitsingen- Mitmachen- Mitdenken

Im Rahmen des sozialen Lernens- Konflikte gewaltfrei lösen- hatten wir das musikalische Käfer & Co Theater mit Frank Ströber an der Dr.- Josef- Schofer Schule im Obertal zu Gast. Frank Stoiber ist Anerkennungsträger des Heidelberger Präventionspreises des Vereins Sicheres Heidelberg e.V. Wichtige Sozialkompetenzen wurden thematisiert: Kommunikations- und Streitfähigkeit, Umgang mit negativen Emotionen, Akzeptieren-Können des Fremden und Anderen, Solidarität mit Schwächeren. „Käfer und Co“ ist ein musikalisches Mitmachmärchen und das haben die Grundschüler und Grundschülerinnen auch ganz ernst genommen. Mit allen Kindern der Schule wurde das Stück
„Wenn zwei sich streiten…“ aufgeführt.
Schon im Voraus hatten die Lehrerinnen und Lehrer die Lieder zum Stück eifrig einstudiert, damit das mit dem Mitmachen auch wirklich gut klappt. Klanginstrumente gab es zu bedienen; hier hatten sich schnell viele Kinder aus dem Publikum bereiterklärt. Einige Schülerinnen nahmen die Rolle der Vortänzer ein. Vor einer Bergwiesenkulisse kam Erzähler und Sänger Frank Ströber ins Spiel.
Mit einem fetzigen Lied, bei dem gleich alle mitsangen, begann eine interessante Geschichte. Hier kamen weitere Akteure zum Zuge. Es gab Kurt, den tollsten Käfer in der ganzen Insektenschule. Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse- Rita Raupe. Sie hat keinen guten Start und wird zudem von Kurt und seiner Gang fix und fertig gemacht. Nur gut, dass es da Victoria Motte gibt, die Rita Raupe als Freundin findet und nicht zu vergessen die Schmetterlingsfee, denn die bewirkt sogar bei Kurt Käfer einen Gesinnungswandel.
Käfer & Co brachte den Schülern auf spannende und lustige Weise Sozialkompetenz nahe.

 

Unterstützung für unsere gefiederten Freunde

Die vierten Klassen der Dr. Josef Schofer Schule stellten im Rahmen des Sachunterrichts Futterglocken für Singvögel her. Unter der Anleitung der Klassenlehrer Frau Adam und Herr Linz wurde Pflanzenfett geschmolzen und mit Kernen und Flocken tüchtig verrührt. Unterschiedliche Zutaten sorgen für die verschiedenen Bedürfnisse von Meisen, Rotkehlchen, Spatzen und anderen heimischen Vögeln. Diese Masse füllten die engagierten Schülerinnen und Schüler zusammen mit einem Ast in Tontöpfe. Nach dem Abkühlen entstanden so schöne und nahrhafte Futterstellen für die kalte Jahreszeit. Mehr als 35 solcher Futterglocken hängen nun auf dem Schulgelände und bei den Kindern in allen Obertäler Zinken.

Glückssplitter

 

Nikolaus freudig begrüßt an der Dr.-Josef-Schofer-Schule

Zu Wochenbeginn, Montag, 6.Dezember 2021 besuchte Bischof Nikolaus die Grundschülerinnen und Grundschüler der Dr.-Josef-Schofer-Schule.

Bischof Nikolaus erkennbar an seinen Amtszeichen: Mitra, Bischofsstab, Ring und Kreuz – erwartete die Kinder vor dem sehr schön geschmückten Weihnachtsbaum. An der Schule feierte man nun schon zum zweiten Mal unter Corona- Maßnahmen den Nikolaustag. Es gab für jede Klasse ein „Nikolaus-Zeitfenster“.  Das vom Nikolaus überbrachte Schoko-Brötchen verdienten sich die Schüler und Schülerinnen mit dem Aufsagen von Gedichten, mit stimmungsvollen Tanzeinlagen, mit spielerischen Rollenspielen, mit dem Singen von Liedern und dem Vorspielen mit Musikinstrumenten. Hier kamen wieder einmal mehr Talente zum Vorschein.

Die Schulgemeinde der Dr.-Josef-Schofer-Schule wünscht allen eine schöne Adventszeit.

 

Erstklässler pflanzen Apfelbäume

Eifrig waren alle Schüler der Klasse 1a und 1b der Dr. Josef-Schofer-Schule, Bühlertal mit ihren Klassenlehreinnen Frau Caroline Volz und Frau Ute Stamm dabei, Apfelbäume zu pflanzen.

Das Gelände für das Anlegen einer Streuobstwiese stellte die Gemeinde Bühlertal auf Initiative von Hans-Jörg Hils zur Verfügung. Herr Hils, als ökologischer Fachmann unterstützte die Kinder tatkräftig. Vorab erklärte er den Schülern sehr anschaulich und kindgerecht, alle Schritte, die für die Pflanzung eines Obstbaumes erforderlich sind. Fleißige Kinderhände halfen beim Einfüllen der Erde ins Pflanzloch und beim Angießen der Bäume. Bis zur ersten Ernte der Äpfel Topaz und Gerlinde ist nun Geduld angesagt. Die Schüler werden im Laufe des Jahres die Veränderungen an ihren Bäumen beobachten und erwarten mit Spannung die ersten Früchte.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hils und bei Frau Vandersee, die dieses interessante und nachhaltige Naturparkprojekt den Schülern ermöglicht haben.

Naturparkschule unterwegs… Mathestunde am Wolfersbach

Mit der Frage:  Wo kommt eigentlich unser Wasser her? startete für die beiden vierten Klassen der Naturparkschule Dr. Josef-Schofer-Schule ein sehr informativer Schultag zum Thema „Von der Quelle zur Mündung“.

Dieses spannende Thema wurde den Klassen von Michael  Rübig von der Wasservereinigung Wolfersbach sehr kompetent nahe gebracht.

Nach der Wiederholung des Wasserkreislaufs gingen die Kinder auf die Suche nach der Quelle des Wolfersbach und wurden fündig. Mit gespitzten Ohren setzten sie die Suche fort und entdecken den dazu gehörenden Quellschacht. Der Zulauf  der Quelle wurde mit  einem Messbecher erfasst  und die  Kinder erhielten die Aufgabe, die Tagesmenge  zu berechnen. Auch diese Herausforderung wurde gemeistert und festgehalten, dass aktuell  17.280 Liter  täglich zufließen.

Als Belohnung gab es eine Wasserverkostung mit dem frischen Quellwasser.

Mit Spannung verfolgten die Kinder  das anschließende Experiment, mit dem Herr Rübig die wichtige Filterfunktion des Waldbodens demonstrierte. Hieraus entwickelte sich das Thema  Wasserverschmutzung und welche Folgen unser Verhalten in der Natur hat und warum es Wasserschutzgebiete braucht.

Nach einer wohlverdienten Vesperpause führte der Weg direkt zum Wasserreservoir. Hier konnten die Kinder sehr anschaulich erleben, wie sich der Wasserdruck bildet und wie es gelingt, die Kohlensäure aus dem Quellwasser zu lösen.

Zurück im Wohngebiet erhielten  die Kinder Karten und konnten damit den Weg  des Wassers und die Verteilung auf die einzelnen Wohnhäuser nachverfolgen.

Dieser Erkundungsgang rund um den Wolfersbach ist Bestandteil des Naturparkmoduls Wasser

und führte die Klassen in ein aktives Erleben des Themas Wasserversorgung früher und heute.

Wir danken Herrn Rübig für diese lehrreichen Demonstrationen und den Blick in die Geschichte der

Wasserversorgung rund um den Wolfersbach.

Besuch auf dem Aspichhof

Wieder einen besonderen Schultag erlebten die beiden dritten Klassen der Dr. Josef-Schofer-Schule.
Im Rahmen des Naturpark-Projektes zum Thema Landwirtschaft fuhren die Kinder zusammen mit dem Bus zum Aspichhof nach Ottersweier-Hub.
Dort gab es jede Menge zu entdecken.

Kühe und Kälbchen, Schweine und Ferkel, Hühner und Pferde durften gestreichelt und gefüttert werden. Frau Glaser und ihr Team hielten spannende Informationen bereit und beantworteten geduldig alle Fragen. Besonders erstaunte die Kinder, dass eine Kuh 200 Liter Wasser pro Tag trinkt.

Im Anschluss wurden die Kinder mit selbstgemachten Produkten des Aspichhofes versorgt. Neben Apfelsaft durften Joghurt, Hefezopf, und frisches Brot probiert werden. Mit der selbst geschüttelten Butter schmeckte es nochmal besonders gut.

Auch der Hofladen mit den verschiedensten Produkten wurde von den beiden Klassen erkundet. Reich beschenkt mit einem Apfel, einer Birne und einem Zierkürbis ging es dann zurück zur Schofer-Schule.

Die Klasse 3a mit Frau Denu und die Klasse 3b mit Frau Hauer bedanken sich sehr herzlich bei Frau Vandersee für den gelungenen Tag!

Ein besonderer Dank geht an Frau Glaser und das Team vom Aspichhof – wir kommen gerne wieder.

Autorenbesuch an der Dr.- Josef- Schofer –Schule Bühlertal

Die letzten beiden Oktoberwochen  sind im Land Baden-Württemberg  den  „Frederick-Tagen“ gewidmet. Seit über 20 Jahren steht Frederick, die Wörter-Farben-und Sonnenstrahlen sammelnde Maus aus dem bekannten Bilderbuch von Leo Lionni, Pate. In diesem Rahmen besuchte  die Schoferkinder  an zwei Vormittagen  der Autor Hans Peter Faller. Er schreibt Kinderbücher für Kinder aus dem Landkreis Rastatt. „Für ein Buch brauche ich zwei Jahre und ganz viel Geld um das Buch zu drucken, dann muss es noch verkauft werden“, lockten die wissbegierigen Schüler und Schülerinnen aus dem Autor hervor.

Im Musiksaal der Schule versammelten sich die Klassen zu verschiedenen Uhrzeiten. Der Autor Faller erklärte das Entstehen des Landkreises Rastatt und versetzte zunächst die Kinder in die Barockzeit zurück. Es fuhr kein Auto, es gab kein Strom, geschweige denn Nudeln oder Kartoffeln, Mais war das meistangebaute Getreide – damals Welschkorn genannt. Am Morgen, am Mittag und am Abend gab es zumeist Brotsuppe. Prunk und Üppigkeit war angesagt. Prachtvolle Schlösser, Kirchen und Häuser wurden gebaut.

Auf den Innenseiten seiner Bücher werden die Personen bildlich und namentlich vorgestellt. So gibt es die Maus Ludwig nach Markgraf Ludwig Wilhelm, genannt der Türkenlouis und Bauherr des Rastatter Schlosses. Sie ist klein und schlau und kommt überall hin. Vorgestellt wurde den Schülern auch  die Filzpuppe Matteo, der Turmfalke, der gute Freund von Ludwig. Ludwig erlebt mit seinem Freund Matteo so manches Abenteuer im Landkreis Rastatt, so auch in Bühl und Bühlertal.

Ein Dankeschön an den Förderverein der Schule, der uns diese Lesevormittage ermöglichte.

 

Malwettbewerb der Klasse 1a – Badisches Staatstheater Karlsruhe

Die BADISCHE STAATSKAPELLE bedankt sich herzlich für die vielen wunderschönen Bilder, die die Klasse 1a zur Musik von Antonio Vivaldi gemalt, gezeichnet und gesbastelt hat.

Behindertensport macht Schule

Passend zum Paralympics – Jahr gab es vergangene Woche an der Dr.-Josef-Schofer-Schule eine Initiative mit dem Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (BBS). Unter Anleitung von Roland Blanke, Trainer – selbst an einen Rollstuhl gebunden – und Robin Früh vom BSS machten die Grundschülerinnen und Grundschüler der Schoferschule Bühlertal ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit einem Rollstuhl. Gestartet hatte diese besondere Sportstunde mit Filmausschnitten vergangener Paralympics.

So wurden die Kinder zuerst aufgeklärt: Was sind eigentlich die Paralympics? Die Paralympics sind die an die Olympischen Spiele angelehnten Wettkämpfe der Sportler mit Behinderung. Als Vorläufer gelten die vom deutschstämmigen Neurologen Ludwig Guttmann initiierten Stoke Mandeville Games für Rollstuhlfahrer, die zeitgleich 1948 mit den Olympischen Spielen im südenglischen Aylesbury stattfanden. 1976 feierten die Paralympischen Winterspiele ihre Premiere.

Nach ersten Rollversuchen wurden mit kleinen Aufgaben, in vorbereiteten Staffeln und Spielen geübt. Sehr geschickt zeigten sich die Schüler und Schülerinnen, selbst beim Slalomfahren oder Rollstuhlfangen.

Außer Puste kam der eine oder andere dann beim Rollstuhlbasketball.

Mit dieser Initiative verfolgen der BSS und die Schule das Ziel, Schülern die vielfältigen Sportmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung näher zu bringen. Zu dem bekommen die Schüler und Schülerinnen einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderungen und werden für deren Lebensbedingungen sensibilisiert. Durch den Sport werden Distanzen und Hemmungen abgebaut. Im Vordergrund standen auch an diesem Schulvormittag das „Miteinander“- das als Wertewort in diesem Monat im Schulleben der Schoferschule- Schulgemeinschaft besonders hervorgehoben wird- und natürlich der Spaß am Spiel sowie die Freude an der Bewegung, die soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität gleichermaßen.